Twitter – Der ultimative Newbie-Guide – Teil 6

Abgelegt in: Allgemein am 15. März 2010 | 2 Kommentare »

Mobil unterwegs und jederzeit die Statusupdates und auch Fotos zu den Followern bei Twitter hochladen? – Twittern in jeder Situation des Tages? Auch dies geht, und es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten dies zu tun. Und hier zeigt Twitter seine wahre Stärke im Bereich der Echtzeit-Kommunikation im SocialWeb. Twitter von Unterwegs. Tipps und Hinweise für schnelle und interessante Updates an die Follower.

Dein Twitter ist überall – Updates aus der Hosentasche

Standardmäßig sind moderne Mobiltelefone längst mehr als nur reine Telefonier-und Schreibgeräte. SMS, Telefonie und Fotos in guter Qualität sind längst nicht mehr das ausschließliche Kaufmerkmal für diese Geräte. Das Mobiltelefon hat sich von den Anfängen bis heute zu einem Taschencomputer mit einer unglaublichen Anzahl an Möglichkeiten gemausert. Auch Twitter weiß dies und derzeitig gibt es für Twitter etwa 50.000 registrierte und genehmigte Applikationen (Stand Feb.2010). Der Run nach Twitter bleibt auch im Februar ungebrochen. Twitter.com legt in Deutschland um 18 % auf 2,55 Mio. Besucher im Februar zu. Januar: 2,15 Mio. Dezember: 1,82 Mio. Quelle: Nielsen. Das ist schon unglaublich und vergleichbar mit dem Hype um das iPhone.

Twitter ist längst kein Spaß sondern Kommunikation in Echtzeit. Wie kommuniziere ich also mit meinen Followern, wenn ich unterwegs bin? Natürlich nutze ich dafür mein Mobiltelefon. Doch einige Dinge sind dabei zu beachten, damit das auch richtig Spaß macht und nach Möglichkeit nicht Extrakosten verursacht.

Standardmäßig bietet Twitter in den Einstellungen die Möglichkeit an, eine Mobilfunknummer zu registrieren um Updates vom Handy via SMS zu senden. Dies funktioniert schon für viele Länder, aber leider noch nicht für alle. In Deutschland hat Twitter eine 0176-Nummer registriert, an die nun Statusmeldungen gesendet werden können. Die Anmeldung der eigenen Nummer im Account ist recht einfach und bedarf nicht großer Erklärungen. Danach sollte man sich diese Nummer im Telefonbuch des Telefons unter der Bezeichnung Nachname: Twitter – Vorname: Accountname abspeichern. Dies macht Sinn, um die Nummer schnell für Updates parat zu haben. Tweets können nun via SMS gesendet werden. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie über eine SMS-Flat verfügen oder genügend Frei-SMS zur Verfügung stehen, da Sie sonst von Ihrem Mobilfunkprovider für jedes SMS (Statusupdate) entsprechend zur Kasse gebeten werden und teilweise bis zu 30 Eurocent je SMS anfallen können. Nutzen Sie diesen Service von Twitter, dann bitte nur mit SMS-Flatrate!
Sie können auch via SMS die Tweets für die Twitter-Suchmaschine aufbereiten und den #-Hashtag verwenden. Wenn Sie wieder an einem Internetrechner sind, können Sie sich Ihre Tweets einmal ansehen. Hier werden Sie dann feststellen, dass Ihre mobilen Tweets mit “via txt” gekennzeichnet wurden, während Ihre Tweets vom Desktop aus mit “via Web” und die von anderen Applikationen mit “via Applikationsname” gekennzeichnet sind. Das ist auch wichtig für die Ehrlichkeit bei den Followern. Ich kann schwer schreiben: “Stehe vor dem #Hauptbahnhof in #Hamburg. Kalt hier.”
und hinter dem Tweet steht via web. Glaubt mir keiner. Schreibe ich aber selben Tweet vom Handy via Textmessage, steigert sich die Glaubwürdigkeit meines Tweets um ein vielfaches.

Etwas interessanter wird die Geschichte, wenn Sie über ein moderneres Handy mit UMTS/HSDPA verfügen. Je besser das Gerät, desto größer hier auch die Möglichkeiten. Unter den genannten 50.000 registrierten Applikationen für Twitter finden sich auch unzählige für mobile Endgeräte. Dabei ist es gänzlich unerheblich, welches Betriebssystem Ihr Handy (Mobiltelefon) benutzt. Ob Symbian, Android, Java oder sonstiges. Für alle Endgeräte gibt es Applikationen, die das Handy um die Twitter-Funktion erweitern können. Man muss sie nur finden, ggf. käuflich erwerben und nutzen. Allen voran steht natürlich das Weltbeste Telefon aus dem Hause Apple. Allein im App-Store finden sich (Stand 15.03.2010) derzeitig mehr als 2400 Applikationen für das Gerät.

Hier lohnt sich, falls noch nicht geschehen, die Buchung einer kleinen Datenflatrate um diese Applikationen nutzen zu können. Hier sollte man natürlich auch auf den richtigen Provider achten. Je nachdem, welche Möglichkeiten Sie mit dem Mobiltelefon noch ausschöpfen wollen, gibt es verschiedene Pakete für verschiedene Bedürfnisse. Ein Blog, der sich nur mit dem P1i von SonyEricsson beschäftigt, hat hier viele Tipps für eine Datenflatrate (auch bei Prepaidkarten) parat.
Wenn Sie kein iPhone besitzen, lohnt sich trotzdem die Suche nach geeigneten Applikationen.

Für Windows-Mobile-Smartphones empfehlen wir derzeitig Twikini. Eine Trial-Version gibt es kostenlos zum ausprobieren und die Vollversion kostet geradeeinmal 5 US-$. Dafür bietet diese App GPS-Anbindung (wenn das Handy darüber verfügt) und eine hervorragende Performance.
Man findet Links und Tipps zu Zusatzapplikationen für die Mobiltelefone auch immer auf den Webseiten und internen Stores der Mobilfunkprovider und Handyhersteller. Wer mit Java-basierenden Geräten Twitter nutzen will und dabei die SMS-Variante von Twitter nicht nutzen möchte, sollte das Programm Snaptü mal ausprobieren. Es läuft auf Java-Basis und bietet neben einer guten Twitter-Funktion auch integrierte Tools für Picasa, Facebook, GoogleMail, GoogleKalendar und vieles mehr. Zudem ist es kostenfrei und es kommt auch auf einem Gerät des Autors zum Einsatz.

Für den Bilderupload steht, so Sie denn nicht das in den Applikationen inklusive haben auch eine große Anzahl verschiedener Webseiten zur Verfügung. Allen voran sei hier die offizielle Seite twitpic.com genannt. Hier gehen Sie mit Ihren Accountdaten direkt in Ihren Bilderspeicher und laden direkt ihre Bilder am Computer hoch. Jedes Bild wird mit Short-URL sofort getwittert und an die Follower verbreitert. Unter den Settings gibt es eine Mailadresse, so dass Sie direkt vom Handy Bilder auch via E-Mail versenden können.

Mit all diesen Möglichkeiten können Sie nun sprichwörtlich “Twittern bis der Arzt kommt”. Wo immer Sie sich aufhalten, können Sie Ihre Statusmeldung absenden, mit Freunden und Bekannten in Kontakt bleiben und die Timeline mit lesenswertem füllen. Was Sie machen, und was Sie gerade beeindruckt – Der Leitspruch von Twitter erhält mit mobilen Anwendungen neue und erweiterte Möglichkeiten. Nutzen Sie diese, ganz nach Ihrem eigenen Geschmack.

Wenn Sie jetzt online zu Ihrem Twitter-Account gehen, werden Sie merken, dass Ihre Followerzahlen und Ihre Tweets, sowie die Zahlen für die Listen in denen Sie bereits eingestuft sind, stetig steigen werden. Es ist jetzt an der Zeit, das Profil bei Twitter etwas zu individualisieren. Wie genau Sie das machen können, erfahren Sie im nächsten Kapitel.

Kommentare auf diesen Artikel

2 Kommentare zu “Twitter – Der ultimative Newbie-Guide – Teil 6”

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